Sanierung Fassungsanlage Rüeggers Nord

Aus­gangs­la­ge
Im Gebiet Rüeg­gers besit­zen wir seit den 1920er Jah­ren eines unse­rer gröss­ten Quell­ge­bie­te. Das Quell­ge­biet Rüeg­gers geniesst in der heu­ti­gen Zeit zusätz­li­che Wich­tig­keit, gelan­gen die Quel­len doch ins höchst­ge­le­ge­ne Reser­voir im gesam­ten Ver­sor­gungs­ge­biet. Uns wäre es somit mög­lich in Zei­ten von Strom­man­gel­la­gen, das Trink­was­ser ohne Pum­pein­satz (Strom) ins gesam­te Gemein­de­ge­biet zu brin­gen. Im Jahr 1992 wur­den die Rüeg­gers­quel­len umfas­send saniert. Dann­zu­mal waren Begrif­fe wie Trocken­pe­ri­oden und Hit­ze­wel­len noch weit weg und auf­grund der all­ge­mein, ergie­bi­gen Quell­schüt­tun­gen wur­de auf die nun geplan­te Sanie­rung der Quel­le Rüeg­gers Nord verzichtet. 

Nun hat sich die Lage in den letz­ten 30 Jah­ren grund­le­gend geän­dert und wir kön­nen nicht mehr auf eine bestehen­de Quell­fas­sung ver­zich­ten. Durch die Sanie­rung der bestehen­den Quell­fas­sung kön­nen wir auch garan­tie­ren, dass die Quell­fas­sung den heu­ti­gen, tech­ni­schen und qua­li­ta­ti­ven Ansprü­chen genügt. 

Das Inve­sti­ti­ons­vo­lu­men beträgt Fr. 430’000.00

Bauablauf
Ab dem 21. Okto­ber 2024 wur­de auf einer Län­ge von 460m eine neue Quell­ab­lei­tung ver­legt. Danach ging es in die Win­ter­pau­se. Am 17. Juni 2025 star­te­ten die Arbei­ten für die eigent­li­che Sanie­rung der Quell­fas­sung. Der Umstand, dass sich die Fas­sungs­an­la­ge in einem eid­ge­nös­si­schen Moor­schutz­ge­biet befin­det, machen die Arbei­ten sehr anspruchs­voll. Das Pro­jekt wird zusätz­lich von einem erfah­re­nen Bau­in­ge­nieur, einer Hydro­geo­lo­gin und einer Umwelt­in­ge­nieu­rin beglei­tet. Am 16.09.2025 gin­gen die Arbei­ten an der Quell­fas­sung erfolg­reich zu Ende. Mit­te Okto­ber erfolg­te zum Schluss die Ein­bin­dung der Quell­ab­lei­tung Rüeg­gers Nord in die bestehen­de Quell­ab­lei­tung Rich­tung Reser­voir Stampf. Wir dan­ken allen die zur erfolg­rei­chen Sanie­rung der Quell­fas­sung Rueg­gers Nord bei­getra­gen haben. 

Wie­der­her­stel­lung vom Gelän­de mit zusätz­li­chen Mass­nah­men für die Tier­welt (Ast- und Steinhaufen).
Zusam­men­schluss Quellableitung